Wir waren schon lange mit der Planung beschäftigt. Für den Februar war die Ambiente in Frankfurt geplant. Immerhin die größte Konsumgütermesse in Europa für Fachpublikum. Zusammen mit unserem englischen Partner, Rolf Jackson, der weitere Distributoren für alle Länder westlich des Atlantiks suchte, hatten wir einen Stand von sechs Quadratmetern gebucht. Sechs Quadratmeter sind nicht die Welt, kosten aber auch schon eine Kleinigkeit und reichen aus, wenn man den BRUGO Thermobecher präsentieren will und keinen Baumaschinenfuhrpark ausstellt.

In der Vorbereitung waren nur ein ausreichend großer Wagen und ein Hotel zu organisieren. Hinzu kam aber noch, dass wir auch ausreichend BRUGO Thermobecher für unseren Stand und als Muster mitnehmen mussten. Das gestaltete sich schon schwieriger, da wir zwar erst seit zwei Wochen verkauften, aber unseren ersten Lagerbestand schon ziemlich ausgeschöpft hatten. Ein Luxusproblem. Das Produkt verkauft sich so gut, so dass wir vor der Messe noch ein paar hundert Mugs nachbestellen mussten. Aber auch das ließ sich so einfach organisieren, wie ein Hotel und ein Mietwagen.

Am siebten Februar ging es endlich los. Einen Tag vor dem offiziellen Beginn der Messe fuhren wir um 8.00 Uhr morgens im Hamburg los. Nach knapp fünf Stunden erreichten wir schwer beladen, und zumindest für die Kasseler Berge etwas untermotorisiert, Frankfurt. Als wir die Skyline am Himmel erblickten, bekamen wir einen Anruf von Rolf, der inzwischen gelandet war und sich ebenfalls auf dem Weg zum Messegelände befand. Mittels unseres Aufbauausweises konnten wir direkt vor die Halle fahren und unsere BRUGOs auspacken und zum Stand bringen. Der war, das ist wieder ein Vorteil von sechs Quadratmetern, ziemlich schnell dekoriert. Nach einem Ausgiebigen Essen sind wir um kurz vor zehn ins Hotel eingecheckt.

messestand

Nächster morgen. Heute wurde es interessant. Das erste Mal auf einer Messe als Aussteller. Nachdem wir uns in Schale geschmissen und sporadisch gefrühstückt hatten, machten wir uns im Auto auf den Weg in die Frankfurter Innenstadt. Dank Navi war das Zurechtfinden kein Problem. Die Anfahrt erwies sich aber doch als schwierig, da schätzungsweise 100.000 andere Autos das gleiche Ziel hatten. Nach über einer Stunde kamen wir endlich an. Glücklicherweise war Rolf mit öffentlichen Verkehrsmitteln pünktlich angekommen. Den ganzen Tag standen wir uns an unserem Messestand die Beine in den Bauch und erzählten jedem Interessierten alles Wissenswerte über den BRUGO Thermobecher. Am ersten Tag war in erster Linie ein internationales Publikum vertreten. Das Interesse an der Distribution des BRUGO Thermobechers „all across the world“ war groß.

Und so ging es Tag auf Tag. Viele internationale Interessenten und Stau auf den An- und Abfahrtswegen. Über die gesamte Messe sollten Personen aus 50-60 Ländern an unserem Stand gewesen sein, die wissen wollten, was es mit diesem Design-Produkt auf sich hat. Über die Zeit kamen auch mehr und mehr deutsche Einkäufer und Vertriebler zu unserem Stand, so dass wir mit der Messe insgesamt sehr zufrieden sind. Es bleibt zu sehen, was sich aus den gewonnenen Kontakten entwickelt, aber sicher ist, dass Ihr den BRUGO in Zukunft öfter in Deutschland sehen werdet.

Unser Stand war in der Halle acht. Nur 30 Meter weiter war der Stand von Fackelmann. Und wer wirbt für Fackelmann? Na klar, Axel Schulz! So kam es, dass Axel hin und wieder durch die Halle wandelte und wir die Gelegenheit bekamen, ihn zu begrüßen und ihm den BRUGO Thermobecher vorzustellen. Ganz unkompliziert bot er uns sofort das Du an und zeigte sich begeistert für das Design und die Funktion des BRUGOs. Nachdem wir ihn mit zwei BRUGOs für seine Frau und ihn versorgt hatten, kam er auf die Idee noch ein Foto für unsere Website zu machen. Das lehnt man ja nicht ab… Unten seht Ihr das Ergebnis.

brugo+axel

Über den geschäftlichen Erfolg hinaus hat uns die Messe auch sehr viel Spaß gemacht. Wir kamen mit sehr vielen Menschen aller Nationalität ins Gespräch und es war eine komplett neue Erfahrung. Trotz alledem waren wir nach fünf Tagen auch froh, dass die Messe ein Ende fand. Die Kontakte waren gemacht und am letzten Tag war kaum noch etwas los. Also begannen wir um kurz vor fünf zusammen zu packen und das Auto zu beladen, um dann zügig nach Hamburg zurück zu fahren.